{"id":508500,"date":"2021-05-19T17:43:17","date_gmt":"2021-05-19T16:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/general\/na\/fa1-dufry-dufry-datenkultur-dank-cloud-technologie\/"},"modified":"2021-05-19T17:43:17","modified_gmt":"2021-05-19T16:43:17","slug":"fa1-dufry-dufry-datenkultur-dank-cloud-technologie","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/de-ch\/transform-de-ch\/retail-de-ch\/fa1-dufry-dufry-datenkultur-dank-cloud-technologie\/","title":{"rendered":"Dufry: Datenkultur dank Cloud-Technologie"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">Dufry ist einer der gr\u00f6ssten Reiseeinzelh\u00e4ndler der Welt. Er will den gesamten Betrieb digitalisieren und ein komplett datengetriebenes Unternehmen werden. Damit dieser Plan Realit\u00e4t wird, nutzt Dufry Azure als skalierbare, dynamische Plattform, um eine Single Source of Truth zu erreichen.<\/p>\n<p>\u201eWir finden Daten grossartig, aber wollen sie nicht einfach ohne Sinn und Zweck nutzen. Daten m\u00fcssen Antworten auf entscheidende Fragen liefern\u00a0\u2013 und bei uns ist die Frage, wie wir Kundenbed\u00fcrfnisse am besten erf\u00fcllen.\u201c<\/p>\n<p>Yiannis Zouroudis, Head of Corporate Applications und Enterprise Architect bei Dufry, stellt die Mission des Unternehmens vor und geht dabei auf die wichtige Rolle von Daten und Technologie ein.<\/p>\n<p>Als Weltmarktf\u00fchrer im Reiseeinzelhandel sammelt und verwaltet Dufry riesige Datenmengen. \u201eF\u00fcr uns ist es extrem wichtig, analysebasierte Entscheidungen zu treffen\u201c, sagt er. \u201eWir m\u00fcssen diese Daten vor uns haben, sie verstehen und sie dann umsetzen. Nur so gelingt uns ein bedeutungsvollen Wandel.\u201c<\/p>\n<p>Allerdings ist es ohne geeignete digitale Unterst\u00fctzung nicht so einfach, ein wahrhaftig datengesteuertes Unternehmen zu werden. Dufry erkannte, dass es eine Plattform ben\u00f6tigte, um eine Single Source of Truth zu erreichen. \u201eUnsere Vision erforderte eine skalierbare, dynamische Plattform, mit der wir unsere Daten besser verwalten konnten\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eUnd Microsoft Azure war die einzige Technologie, mit der das m\u00f6glich war.\u201c<\/p>\n<h2>Marktf\u00fchrer mit verschenktem Potenzial<\/h2>\n<p>Dufry ist einer der gr\u00f6ssten Reiseeinzelh\u00e4ndler weltweit und wurde 1865 in der Schweiz gegr\u00fcndet. \u201eFragen Sie lieber, wo wir noch keine Gesch\u00e4fte haben\u201c, scherzt Yiannis Zouroudis. \u201eWir sind derzeit in 64\u00a0L\u00e4ndern vertreten und haben vor der Pandemie einen Umsatz von 8,5\u00a0Mrd.\u00a0CHF generiert.\u201c<\/p>\n<p>Da der internationale Reiseverkehr in den letzten beiden Jahrzehnten stark angestiegen ist, betreibt Dufry mittlerweile mehr als 2&#8217;300\u00a0Shops mit zollfreier und verzollter Ware in Flugh\u00e4fen, auf Kreuzfahrtschiffen, an Bahnh\u00f6fen und vielen weiteren Touristenstandorten.<\/p>\n<p>Dufry sammelt riesige Mengen an Daten \u00fcber KundInnen, Produkte, Verkehr, Bestand und vieles mehr und das \u00fcber vier globale Regionen hinweg. \u201eUnser Motto lautet \u201aAlles muss nahtlos ablaufen\u2018 und unsere Strategie ist, sicherzustellen, dass wir die richtigen Daten auf die richtige Art nutzen\u201c, erkl\u00e4rt er.<\/p>\n<p>2017 wurde das Verwalten dieser Daten allerdings unm\u00f6glich und es fiel Zouroudis und seinem Kollegen Ruben Pertusa Lopez, Data Lead bei Dufry, zunehmend schwerer, bedeutungsvolle, analysebasierte Entscheidungen zu treffen. \u201eWir erkannten, dass wir mehr Leistung ben\u00f6tigten, um alle unsere Daten zu verarbeiten\u201c, so Lopez.<\/p>\n<p>\u201eIch habe darauf hingewiesen, dass wir auf unseren Tagesbestand pro Artikel pro Gesch\u00e4ft zugreifen m\u00fcssen. Daraufhin wurde mir gesagt, dass ich verr\u00fcckt sei, dass wir viel zu viele Produkte h\u00e4tten und sie nicht alle erfassen k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p>Das Unternehmen wollte ausserdem zus\u00e4tzliche Erkenntnisse \u00fcber seinen Kundenstamm gewinnen. \u201eUnsere physischen Gesch\u00e4fte sind unglaublich wichtig f\u00fcr uns, da unsere Zielgruppe vor allem dort einkauft\u201c, sagt Zouroudis. \u201eDas bedeutet aber auch, dass die meisten unserer Kunden anonym sind, und das war schon immer ein Problem.\u201c<\/p>\n<p>\u201eUns wurde bewusst, dass wir unsere Daten zusammenf\u00fchren, sie sammeln und nutzen mussten, um unsere Wettbewerbsf\u00e4higkeit zu steigern.\u201c<\/p>\n<h2>Auf der Suche nach einer einheitlichen Datenplattform<\/h2>\n<p>Der steigende Bedarf an einer neuen digitalen Plattform f\u00fchrte Dufry zu Microsoft. Zouroudis und Lopez hatten zwei Hauptanforderungen: Zum einen sollte die IT-Infrastruktur des Unternehmens von bestehenden On-Premise-Anwendungen wegbewegt werden, zum anderen sollte die neue Cloud-basierte Umgebung eine Datenkultur im Unternehmen wiederherstellen, die bereits seit Langem vergessen wurde.<\/p>\n<p>\u201eBevor wir uns an Microsoft gewandt haben, mussten Einzelpersonen sehr viele Excel-basierte Daten von Hand extrahieren\u201c, so Pertusa Lopez. \u201eDas verursachte einige Probleme in Bezug auf das Vertrauen in die Daten. Unsere Herausforderung bestand darin, das Vertrauen im Unternehmen wieder aufzubauen.\u201c<\/p>\n<p>Nach dem Treffen mit Microsoft waren sich beide einig, dass sie mit dem Einsatz von Azure diesem Ziel einen grossen Schritt n\u00e4her kommen w\u00fcrden. \u201eDas war die Gelegenheit, alles Lokale zur\u00fcckzulassen und eine Ver\u00e4nderung zu bewegen\u201c, erkl\u00e4rt er. \u201eAls Erstes migrierten wir unsere Analysen in die Cloud und waren begeistert, dass sich die Plattform so leicht skalieren liess.\u201c<\/p>\n<p>Die Migration begann nur wenige Monate, bevor Fl\u00fcge auf der ganzen Welt wegen COVID-19 ausfielen. Dufry sah darin jedoch eine Gelegenheit, Tests durchzuf\u00fchren und die Migration ohne St\u00f6rungen abzuschliessen. \u201eWie viele andere in dieser Branche hat uns COVID-19 hart getroffen\u201c, sagt Zouroudis. \u201eAber wir haben uns dadurch nicht von unseren Zielen abbringen lassen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch weiss nicht, ob es aus der Notwendigkeit heraus war oder eine Reaktion auf die Situation, aber wir haben tolle Fortschritte gemacht. Mit der Unterst\u00fctzung von Microsoft konnten wir trotz aller Widrigkeiten einiges erreichen.\u201c<\/p>\n<h2>So ver\u00e4nderte Azure die Datenkultur von Dufry<\/h2>\n<p>Seit dem Umzug in die Cloud arbeitet Dufry mit einer wesentlich flexibleren und skalierbaren Plattform. \u201eDie Daten sind jetzt standardisiert und stehen im Mittelpunkt aller Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe\u201c, sagt Yiannis Zouroudis.<\/p>\n<p>\u201eSie sind so pr\u00e4zise, dass wir in wenigen Minuten herausfinden k\u00f6nnen, wie viele Personen in welchem Gesch\u00e4ft wann eine Toblerone gekauft haben. Wir wissen sogar, woher diese KundInnen kommen.\u201c<\/p>\n<p>\u201eNoch vor wenigen Jahren w\u00e4re das aufgrund unserer Milliarden von Datens\u00e4tzen absolut unm\u00f6glich gewesen.\u201c<\/p>\n<p>Der Erfolg dieses Umstiegs war so \u00fcberzeugend, dass Dufry nun eine Reihe zus\u00e4tzlicher Azure-Tools und -L\u00f6sungen einsetzt, darunter eine Power BI-Plattform, ein auf Azure SQL Database Hyperscale basiertes Data Warehouse und Dynamics 365 CRM.<\/p>\n<p>Dadurch ist das Unternehmen einen Schritt n\u00e4her an einer Single Source of Truth. \u201eMenschen k\u00f6nnen f\u00fcr Daten ihre eigenen Filter und eigene Logik anwenden, aber egal wo im System sie sind, von welcher Seite sie hineinsehen, das Ergebnis ist immer dasselbe\u201c, sagt Zouroudis. \u201eDas hat das Vertrauen in die Anwendung und die Plattform verst\u00e4rkt und hilft uns nun mit den restlichen Anwendungen. Durch das Einspeisen der richtigen Daten konnten wir unsere Abl\u00e4ufe grundlegend \u00e4ndern.\u201c<\/p>\n<p>Die Daten sind nicht nur einfacher zu verwalten, sondern auch genauer als je zuvor. \u201eDie meisten Unternehmen in dieser Branche sind f\u00fcr gew\u00f6hnlich schon zufrieden, wenn ein System zu 85\u00a0% oder 90\u00a0% genau ist. Unseres hat eine Genauigkeit von \u00fcber 99\u00a0% und selbst das ist uns noch nicht genug. Wir m\u00f6chten 100\u00a0% erreichen.\u201c<\/p>\n<h2>Vorbereitung auf maschinelles Lernen und KI<\/h2>\n<p>Da der internationale Reiseverkehr in den n\u00e4chsten Wochen wieder anl\u00e4uft, bereitet sich Dufry auf die n\u00e4chsten Schritte in seiner digitalen Transformation vor.<\/p>\n<p>Seit dem Wechsel zu Azure ist das Unternehmen in der Lage, seine Kunden- und Produktdaten auszuwerten und aktuelle Berichte f\u00fcr lokale und globale Aktivit\u00e4ten zu erstellen. \u201eUnser Ziel f\u00fcr dieses Jahr ist, Streaming und Berichte f\u00fcr Daten in Echtzeit zu erreichen\u201c, sagt Zouroudis.<\/p>\n<p>Gleichzeitig bereitet sich Dufry auf den Einsatz von maschinellem Lernen und die Entwicklung von KI-Projekten vor. Zus\u00e4tzlich plant das Unternehmen, weitere Azure-Tools wie Azure Synapse Analytics und DevOps zu implementieren.<\/p>\n<p>\u201eWir m\u00f6chten ein gemeinsames Datenmodell f\u00fcr alle Anwendungen implementieren, die wir zu Azure umziehen\u201c, f\u00e4hrt er fort. \u201eDeshalb versuchen wir, unsere Umgebung so zu vereinfachen, dass wir mehr Funktionen in k\u00fcrzerer Zeit bereitstellen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr die beiden ist nichts befriedigender als die Tatsache, dass sie Dufry dabei geholfen haben, seine Daten in den Griff zu bekommen. \u201eUnser Vorstand m\u00f6chte, dass wir genau und schnell arbeiten und Ergebnisse liefern, und Microsoft war dabei von unsch\u00e4tzbarem Wert\u201c, sagt Zouroudis abschliessend. \u201eUnsere Datenkultur wieder aufzuleben, war vielleicht unser sch\u00f6nster Erfolg.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Dufry ist einer der gr\u00f6ssten Reiseeinzelh\u00e4ndler der Welt. 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