{"id":565731,"date":"2021-10-22T16:12:06","date_gmt":"2021-10-22T15:12:06","guid":{"rendered":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/?p=565731"},"modified":"2021-10-22T16:13:26","modified_gmt":"2021-10-22T15:13:26","slug":"fa2-vertrauen-schaffen-innovation-vorantreiben-wie-daten-die-oesterreichische-industrie-staerken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/de-at\/work-productivity-de-at\/na\/fa2-vertrauen-schaffen-innovation-vorantreiben-wie-daten-die-oesterreichische-industrie-staerken\/","title":{"rendered":"Vertrauen schaffen \u2013 Innovation vorantreiben: Wie Daten die \u00f6sterreichische Industrie st\u00e4rken"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">In den letzten Jahren ist die digitale Transformation mit riesigen Schritten vorangekommen. Wie die meisten Branchen befindet sich auch die Industrie in \u00d6sterreich in einem Ver\u00e4nderungsprozess. Digitalisierung und Daten bieten gro\u00dfe Potenziale f\u00fcr das produzierende Gewerbe. Dabei ist es unsere Priorit\u00e4t, mit Wissen, Sicherheit und Mut unsere Partner und Kunden in der \u00f6sterreichischen Industrie auf dieser Transformation zu begleiten.<\/p>\n<p>Vor diesem Hintergrund haben wir Expert*innen aus der Branche zum Microsoft Industry Roundtable Manufacturing eingeladen, um die neuen Herausforderungen in der Industrie anzusprechen und \u00fcber die Chancen, die Technologie f\u00fcr deren Bew\u00e4ltigung er\u00f6ffnet, zu diskutieren. Nach einer Begr\u00fc\u00dfung von <strong>Microsoft General Manager Hermann Erlach<\/strong> und einem Impulsvortrag zur <strong>Lukas Spitaler, Enterprise Security Executive bei Microsoft \u00d6sterreich <\/strong>teilten die Expert*innen ihre Erfahrungen mit Cloud-Services in der Industrie.<\/p>\n<p>An dem spannenden Austausch waren <strong>Alexander Sztatecsny, COO &amp; Managing Partner bei Tributech, Florian Brunner, Digital Identity &amp; OT-Security Leader bei PwC, Harald Sehrsch\u00f6n, Leiter Forschung und Entwicklung bei Fill, Katarina Heining, Director Business Development Manufacturing bei Microsoft <\/strong>und<strong> J\u00f6rg Konwalinka, Business Applications Lead bei Microsoft <\/strong>beteiligt.<\/p>\n<p>Dabei stand im Gespr\u00e4ch ein bestimmtes Thema im Fokus, das f\u00fcr erfolgreiche Transformationsprozesse unabdingbar ist: Vertrauen.<\/p>\n<h2><strong>Daten sind das neue Gold<\/strong><\/h2>\n<p>Die Industrie hat stets den Anspruch, sich st\u00e4ndig zu verbessern. Vereinfacht ausgedr\u00fcckt bedeutet das immer entweder die Reduktion der eingesetzten Materialien oder die Erh\u00f6hung der ausgegebenen Leistung. <strong>Harald Sehrsch\u00f6n von Fill<\/strong> gab hier einen wertvollen Impuls: <em>\u201eZum Beispiel die Automobilindustrie hat das seit Jahrzehnten perfektioniert. Bei neuen Produkten und L\u00f6sungen fehlen uns diese Erfahrungen. Daten \u2013 richtig gesammelt, verarbeitet und analysiert \u2013 helfen uns hier, neue Produkte von Anfang an nicht nur funktions-, sondern auch fertigungsgerecht zu denken\u201c. <\/em><\/p>\n<p>Die Pandemie hat uns gezeigt, wie wichtig es ist, Risiken entlang der Lieferkette rechtzeitig zu erkennen. Wie <strong>Katarina Heining von Microsoft<\/strong> erl\u00e4uterte<em>: \u201eMit Daten aus allen Abteilungen im Unternehmen k\u00f6nnen wir diese Risiken minimieren, indem wir sie erkennen, interne Prozesse optimieren und somit Lieferzeiten sogar verk\u00fcrzen\u201c<\/em>. Hier ist die Nutzung der Cloud f\u00fcr die Kommunikation und den Austausch von Daten \u2013 im unternehmensinternen, abteilungs\u00fcbergreifenden Kontext \u2013 in der \u00f6sterreichischen Industrie gekommen, um zu bleiben.<\/p>\n<h2><strong>In Plattform\u00f6konomie und Weiterbildung investieren als Erfolgsrezept<\/strong><\/h2>\n<p>Anders sieht es laut den Expert*innen aus, wenn es darum geht, Daten mit anderen Unternehmen \u00fcber die Cloud zu teilen \u2013 im Sinne der Industrie 4.0. Die Potenziale einer solchen Plattform\u00f6konomie sind allerdings gro\u00df. So k\u00f6nnen alle an einer Transportkette Beteiligten in Echtzeit Informationen austauschen, Kosten senken, Liefertreue sowie Transparenz erh\u00f6hen. Daf\u00fcr brachte <strong>Harald Sehrsch\u00f6n<\/strong> ein sehr illustratives Beispiel aus der Praxis<em>: \u201eAnlagen erfordern traditionell sehr hohe Investitionen \u2013 doch mit Daten ist auch eine nutzungsbasierte Verrechnung m\u00f6glich (pay per use), wodurch wir Zugangsbarrieren senken k\u00f6nnen. Dieselben Daten kann ein dritter Dienstleister nutzen, um die Produktionsprozesse zu optimieren \u2013 mit der Cloud als verbindendes Element\u201c<\/em>. Allerdings ist in \u00d6sterreich, wenn es um den unternehmens\u00fcbergreifenden Datenaustausch geht, noch einiges an Arbeit zu leisten.<\/p>\n<p>Eines konnten die Diskutanten aus eigener Erfahrung best\u00e4tigen: Unternehmen brauchen niemandem zu vertrauen. Es reicht, wenn sie der Technologie vertrauen. Diese Technologie setzt auf eine sichere Compliance-Basis, die wir die Microsoft Cloud nennen. Sie verfolgt ein umfassendes Sicherheitskonzept, das sich durch das gesamte Unternehmen l\u00fcckenlos durchzieht und f\u00fcr h\u00f6chstm\u00f6glichste Datensicherheit sorgt.\u00a0Der n\u00e4chste Schritt ist, Bewusstsein zu schaffen und Aufkl\u00e4rungsarbeit zu leisten. Wie <strong>Alexander Sztatecsny von Tributech<\/strong> unterstreicht: <em>&#8222;Der Datenaustausch im Produktionskontext ist bereits Usus. Im unternehmens\u00fcbergreifenden Austausch hingegen gibt es noch Schwierigkeiten in der Akzeptanz. Hier m\u00fcssen Kunden noch dar\u00fcber aufgekl\u00e4rt werden, dass sie in der Cloud Herren ihrer Daten sind&#8220;.<\/em><\/p>\n<p>Zudem fehlt es in Unternehmen oft an den notwendigen Kompetenzen, um Transformationsprozesse erfolgreich umzusetzen. Meist werden diese von mehreren Abteilungen aufgezogen. \u00a0Nicht selten bleiben Digitalisierungsprojekte lange in der Pilotphase. Expert*innen sind sich einig: Oft ist es zielf\u00fchrender, zeitnah Projekte zu 20% umzusetzen, als diese ewig zu pilotieren. Hier ist ebenfalls Aufkl\u00e4rung gefragt, um die notwendigen Kompetenzen herzustellen. Stichwort: Bildung und Weiterbildung. Man muss in den Menschen investieren, denn auch die beste Technologie n\u00fctzt ohne die Fachkr\u00e4fte, die damit umgehen k\u00f6nnen, nichts.<\/p>\n<h2><strong>Von anderen Sektoren lernen<\/strong><\/h2>\n<p>Laut den teilnehmenden Expert*innen kann das produzierende Bewerbe viel von B2C-Beziehungen lernen. Bei Clouddiensten und Transformationsprozessen sollte die User Experience der Kunden (sprich: der Unternehmen, die Clouddienste Nutzen) viel mehr in den Fokus r\u00fccken. <strong>Florian Brunner von PwC <\/strong>nannte die Finanzbranche als Beispiel: \u201e<em>Von Finanzunternehmen und Versicherungen kann man viel lernen, wenn es darum geht, Kunden im Onboarding-Prozess zu begleiten, ohne sie in die Filiale bitten zu m\u00fcssen<\/em>\u201c. \u00c4hnlich sollen Unternehmen in Transformationsprozessen von ihren Anbietern begleitet werden.<\/p>\n<h2><strong>Fazit: Technologie und Cloud st\u00e4rken die Industrie<\/strong><\/h2>\n<p>Wie die Diskussion zeigte, befindet sich die Industrie im Wandel \u2013 und dieser Wandel ist f\u00fcr die meisten Akteure greifbar. Der n\u00e4chste Schritt ist der \u00dcbergang vom Produktgesch\u00e4ft hin zum Plattformsystem, um die \u00f6sterreichische Industrie zu st\u00e4rken und unseren Wirtschaftsstandort zu sichern. Die Erfahrung und die Geschichte haben uns gezeigt: Unternehmen, die am besten in der Lage waren, den Wandel zu bew\u00e4ltigen, haben immer gewonnen. Technologie allein ist kein Probleml\u00f6ser und kann die neuen Anforderungen an die Industrie nicht bew\u00e4ltigen. Digitalisierung ist lediglich als Verst\u00e4rkung zu verstehen \u2013 die wahre Wertsch\u00f6pfung ist und bleibt bei der Produktion. Diese muss Ver\u00e4nderungen mit Bereitschaft und Vertrauen angehen, wenn sie erfolgreich sein will: Um die Zukunft mit digitalen L\u00f6sungen bereits heute #m\u00f6glichmachen.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>In den letzten Jahren ist die digitale Transformation mit riesigen Schritten vorangekommen. Wie die meisten Branchen befindet sich auch die Industrie in \u00d6sterreich in einem Ver\u00e4nderungsprozess. Digitalisierung und Daten bieten gro\u00dfe Potenziale f\u00fcr das produzierende Gewerbe. 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