{"id":507504,"date":"2021-05-03T09:12:27","date_gmt":"2021-05-03T08:12:27","guid":{"rendered":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/general\/na\/fa1-mittelschule-kirchdorf-hybrides-lernen-mit-einem-komplett-digitalen-ansatz\/"},"modified":"2022-07-05T13:33:55","modified_gmt":"2022-07-05T12:33:55","slug":"fa1-mittelschule-kirchdorf-hybrides-lernen-mit-einem-komplett-digitalen-ansatz","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/de-at\/transform-de-at\/education-de-at\/fa1-mittelschule-kirchdorf-hybrides-lernen-mit-einem-komplett-digitalen-ansatz\/","title":{"rendered":"Mittelschule Kirchdorf: Hybrides Lernen mit einem komplett digitalen Ansatz"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">\u201eWorauf es uns wirklich ankam, war eine Vereinfachung sowohl f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler als auch f\u00fcr das Lehrpersonal. Unsere Digitalisierungsma\u00dfnahmen haben deutlich gemacht, dass Technologie zur Erg\u00e4nzung des traditionellen Unterrichts eine Investition in die Zukunft ist, nicht nur f\u00fcr die Kinder, sondern f\u00fcr alle.\u201c<\/p>\n<p>Martin Schnetzer, Lehrer und IT-Administrator an der Mittelschule Kirchdorf in \u00d6sterreich, berichtet \u00fcber die digitale Transformation, die seine Schule im letzten Jahr eingeleitet hat \u2013 und wie die Einf\u00fchrung von Microsoft Teams und Surface-Ger\u00e4ten zum Erfolg beigetragen hat.<\/p>\n<p>Ein spontaner Besuch bei einer Bildungskonferenz begeisterte Schnetzer daf\u00fcr, an seiner Schule eine tiefgreifende digitale Transformation einzuleiten. Dabei ging es nicht nur um den Einsatz modernster Technologien, sondern auch um die Etablierung einer digitalen Denkweise und einer entsprechenden digitalen Kultur, die den Bildungsansatz der Schule pr\u00e4gen sollte.<\/p>\n<p>\u201eUnser Ziel war es, die Technologie nahtlos in den Unterricht zu integrieren, um das Lehren und Lernen zu verbessern. Wir wollten keine wichtigen Aspekte der pers\u00f6nlichen Entwicklung der Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler ersetzen\u201c, erkl\u00e4rt Schnetzer, \u201eund wir sind der Ansicht, dass die erzielten Ergebnisse beweisen, dass dies m\u00f6glich ist.\u201c<\/p>\n<h2>Eine Schule inspiriert die gesamte Gemeinde<\/h2>\n<p>Die Reise ins digitale Zeitalter begann f\u00fcr die Mittelschule Kirchdorf bereits im Mai 2019, als Schnetzer die Bildungskonferenz Didacta Digital in Linz besuchte. \u201eIch habe am Microsoft-Stand vorbeigeschaut und war begeistert von der Betreuung durch das Microsoft-Team, vor allem dem Fachpersonal des Microsoft Innovative Educator-Programms\u201c, sagt Schnetzer. \u201eSie zeigten mir verschiedene Anwendungen und Systeme, wie man sie p\u00e4dagogisch einsetzen und an unserer Schule implementieren k\u00f6nnte. Mir war sofort klar, dass dies die Technologie ist, die wir brauchen.\u201c<\/p>\n<p>Die Mittelschule Kirchdorf mit Sitz in Lustenau, der bev\u00f6lkerungsreichsten Marktgemeinde \u00d6sterreichs, hat rund 35 Lehrkr\u00e4fte und 220 Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler. Die Eltern, vor allem die aus einkommensschwachen Familien, erhoffen sich von einer guten Schulbildung f\u00fcr ihre Kinder die Chance auf eine Zukunft mit mehr Perspektiven.<\/p>\n<p>Die Schule sucht fortw\u00e4hrend nach M\u00f6glichkeiten zur Innovation und zur Verbesserung der Inklusion und Chancengleichheit unter den Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern, damit jeder von ihnen mehr erreichen kann, unabh\u00e4ngig vom sozialen Hintergrund. Schnetzer sah in den neuen Technologien, die er an diesem Tag kennenlernte, den Schl\u00fcssel zur Verwirklichung der Ziele der Schule.<\/p>\n<p>Im Sommer starteten Schnetzer und Sabine M\u00fcller, die Schulleiterin der Mittelschule Kirchdorf, mit der Analyse der Systeme und Prozesse an der Schule und holten nach und nach den Rest des Kollegiums ins Boot. Um die Technologie von den Bildungsbeh\u00f6rden genehmigen zu lassen \u2013 und um sicherzustellen, dass auch die Schule davon profitiert \u2013 mussten sie ein digitales Konzept entwickeln, das den Unterricht flexibel, lernorientiert und f\u00fcr alle Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler sowie Lehrkr\u00e4fte zug\u00e4nglich macht, egal wo sie sich befinden.<\/p>\n<p>Zum Gl\u00fcck f\u00fcr die Schule wurde die Digitalisierung im Bildungssektor zu einer Priorit\u00e4t f\u00fcr das \u00f6sterreichische Bildungsministerium und die Gemeinde. Sie stimmten zu, das Konzept zu unterst\u00fctzen und finanzierten die Bereitstellung von Microsoft Surface-Ger\u00e4ten an der Schule sowie weiteren Ger\u00e4ten f\u00fcr die am st\u00e4rksten benachteiligten Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler zur Nutzung zu Hause.<\/p>\n<h2>Die globale Krise beschleunigt den Wandel<\/h2>\n<p>\u201eUnser Konzept basiert auf nahtlosem Lernen\u201c, erkl\u00e4rt Schnetzer. \u201eF\u00fcr uns stand im Vordergrund, eine L\u00f6sung zu entwickeln, die hybrides Lernen und Lehren erm\u00f6glicht und mit jedem Ger\u00e4t und an jedem Ort kompatibel ist, damit keiner unserer Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler einen Nachteil hat.\u201c<\/p>\n<p>Im September hatte die Schule ihre Microsoft Surface-Ger\u00e4te eingerichtet, und bereits kurze Zeit sp\u00e4ter stand auch jedem Benutzerkonto Microsoft 365 zur Verf\u00fcgung. Urspr\u00fcnglich war geplant, die n\u00e4chsten Bereitstellungsstufen schrittweise einzuf\u00fchren, doch \u00e4u\u00dfere Umst\u00e4nde erforderten eine \u00c4nderung des Plans.<\/p>\n<p>\u201eDie weltweite COVID-19-Pandemie erforderte schnelles Handeln, um den Lehr- und Lernbetrieb nicht zu gef\u00e4hrden\u201c, sagt Sabine M\u00fcller. \u201eWir haben die Umsetzung unseres digitalen Konzepts beschleunigt, um auf die neue Ausbildungssituation vorbereitet zu sein.\u201c<\/p>\n<p>In nur zwei Wochen wurden Microsoft 365 und Microsoft Teams in der gesamten Schule implementiert. Zun\u00e4chst testeten sie es mit einer begrenzten Anzahl von Klassen, um die erforderlichen Anforderungen zu ermitteln. \u201eWir waren nerv\u00f6s angesichts der Einf\u00fchrung dieser neuen Umgebung\u201c, gibt sie zu, \u201eaber insgesamt war es ein sehr schneller, reibungsloser \u00dcbergang, und es hat der Schule mehr Vorteile gebracht, als wir erwartet hatten.\u201c<\/p>\n<h2>Hybrides Lernen und Lehren bringt Vorteile<\/h2>\n<p>Die Mittelschule Kirchdorf entschied sich f\u00fcr Microsoft Intune, um alle Ger\u00e4te von einem zentralen System aus zu verwalten. \u201eMicrosoft Intune hat sich als unkompliziert und benutzerfreundlich erwiesen\u201c, sagt Schnetzer, \u201edie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen ihre Ger\u00e4te \u00f6ffnen, und alles ist eingerichtet und einsatzbereit.\u201c In Intune wurden zwei Gruppen erstellt, um die unterschiedlichen Anforderungen von Lehrkr\u00e4ften und Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern zu ber\u00fccksichtigen und entsprechende Programme und Einstellungen zu verteilen.<\/p>\n<p>\u201eUnsere Lehrkr\u00e4fte haben die obligatorischen Pr\u00e4senz- und Online-Trainings sowie ein 1:1-Coaching absolviert\u201c, erkl\u00e4rt Schnetzer. \u201eDadurch haben sich ihre digitalen F\u00e4higkeiten verbessert und sie gehen jetzt selbstbewusster mit dieser neuen, hybriden Art zu unterrichten um.\u201c Auch die Kommunikation zwischen Lehrkr\u00e4ften und Verwaltung hat sich stark verbessert. Hier hat die Schule von einer einfacheren, \u00fcbersichtlicheren Struktur und digitalen Konferenzr\u00e4umen profitiert.<\/p>\n<p>Das Lehrpersonal kann auch der Microsoft Educator Community beitreten, um sich weiterzubilden und sich mit anderen zu vernetzen. Im Rahmen dieser Initiative, die weltweit Vision\u00e4re im Bildungsbereich f\u00f6rdert, wurde Schnetzer zum zertifizierten Microsoft Innovative Educator Expert (MIEE).<\/p>\n<p>\u201eIch bin begeistert, Teil der MIEE-Community zu sein\u201c, freut sich Schnetzer. \u201eWenn ich Fragen habe, poste ich sie \u00fcber Microsoft Teams und bekomme von allen Seiten Unterst\u00fctzung. Die Community ist eine gro\u00dfe Unterst\u00fctzung bei der L\u00f6sung von Problemen f\u00fcr mich und meine Schule.\u201c<\/p>\n<p>F\u00fcr den t\u00e4glichen Unterricht l\u00e4dt das Lehrpersonal nun Dokumente, Aufgaben und Anleitungen auf OneNote hoch, sodass die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler \u00fcberall lernen k\u00f6nnen, auch wenn sie krankheitsbedingt nicht zur Schule kommen. Unter Ber\u00fccksichtigung der COVID-19-bedingten Anordnungen zur sozialen Distanzierung hat die Schule einen zeitlich gestaffelten Stundenplan entwickelt, nach dem kleine Lerngruppen abwechselnd in der Schule arbeiten. Diejenigen, die zu Hause sind, melden sich einfach bei Microsoft Teams an und k\u00f6nnen ihre Lehrer*innen live sehen und ihnen Fragen stellen<\/p>\n<p>\u00dcber die M\u00f6glichkeit, ortsunabh\u00e4ngig zu lernen, hinaus hat die neue Technologie eine wichtige Rolle f\u00fcr das Wohlbefinden der Kinder gespielt. \u201eDie Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler k\u00f6nnen sich jetzt \u00fcber Microsoft Teams nahtlos mit der digitalen Welt verbinden\u201c, sagt Schnetzer. \u201eNach dem Unterricht k\u00f6nnen sie in den Pausenr\u00e4umen miteinander chatten. Dieser soziale Austausch hat den Kindern geholfen, sich weniger allein und isoliert zu f\u00fchlen.\u201c<\/p>\n<h2>Die Zukunft der Innovation f\u00fcr die Bildung<\/h2>\n<p>Auch wenn die Zukunft der Gesellschaft ungewiss ist, hofft die Mittelschule Kirchdorf, dass das \u00f6sterreichische Ministerium und die Gemeinde die Schulen langfristig bei der Digitalisierung unterst\u00fctzen werden. In der Zwischenzeit sucht die Schule stets nach Verbesserungsm\u00f6glichkeiten und innovativen Ans\u00e4tzen.<\/p>\n<p>Wir sind jetzt Teil einer neuen Regierungsinitiative mit dem Namen &#8218;Acht-Punkte-Plan&#8216;, die im September beginnt\u201c, erkl\u00e4rt Schnetzer. \u201eDie Kinder der ersten und zweiten Klasse k\u00f6nnen von der \u00f6sterreichischen Regierung ein Ger\u00e4t bekommen und lernen, mit der neuen Technologie umzugehen, die wir hier eingef\u00fchrt haben. Das ist eine tolle Ma\u00dfnahme.\u201c<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr uns an der Mittelschule Kirchdorf ist klar, dass die Entscheidung, \u00fcber die blo\u00dfe Verteilung von Ger\u00e4ten an die Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler hinauszugehen, der Wegbereiter f\u00fcr die Erfolgsgeschichte war.<\/p>\n<p>\u201eWir hoffen, dass sich andere Schulen in \u00d6sterreich und in ganz Europa durch dieses Projekt best\u00e4rkt f\u00fchlen, ihren Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern nicht nur Ger\u00e4te zur Verf\u00fcgung zu stellen, sondern auch ein eigenes ganzheitliches digitales Konzept zu entwickeln, das sch\u00fclerzentrierten und hybriden Unterricht unterst\u00fctzt und zum Wohlbefinden von Mitarbeitenden und Sch\u00fcler*innen beitr\u00e4gt\u201c, betont Schnetzer.<\/p>\n<p>\u201eVor allem aber\u201c, so Schnetzer weiter, \u201ehoffen wir, dass andere Schulen sehen, wie unkompliziert eine digitale Transformation sein kann. Lehrkr\u00e4fte brauchen keine Angst vor der Integration neuer Technologien zu haben. Stattdessen ermutigen wir Schulen, es auszuprobieren und selbst zu erleben, welche beeindruckenden Ergebnisse sie erzielen k\u00f6nnen.\u201c<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Eine Mittelschule wird zur digitalen Vorreiterin: Hybrides Lernen und Lehren l\u00e4uft!\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/mPAPiiXNuNg?feature=oembed&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https:%2F%2Fpulse.microsoft.com\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>\u201eWorauf es uns wirklich ankam, war eine Vereinfachung sowohl f\u00fcr unsere Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fcler als auch f\u00fcr das Lehrpersonal. 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