{"id":155623,"date":"2018-08-30T12:32:38","date_gmt":"2018-08-30T11:32:38","guid":{"rendered":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/general\/na\/fa2-epcor-hundertprozentiges-tochterunternehmen-von-air-france-industries-klm-engineering-maintenance-sagt-mithilfe-von-daten-und-ki-stoerungen-voraus\/"},"modified":"2018-09-06T12:08:01","modified_gmt":"2018-09-06T11:08:01","slug":"fa2-epcor-hundertprozentiges-tochterunternehmen-von-air-france-industries-klm-engineering-maintenance-sagt-mithilfe-von-daten-und-ki-stoerungen-voraus","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/pulse.microsoft.com\/de-at\/transform-de-at\/manufacturing-de-at\/fa2-epcor-hundertprozentiges-tochterunternehmen-von-air-france-industries-klm-engineering-maintenance-sagt-mithilfe-von-daten-und-ki-stoerungen-voraus\/","title":{"rendered":"EPCOR, hundertprozentiges Tochterunternehmen von Air France Industries KLM Engineering &amp; Maintenance, sagt mithilfe von Daten und KI St\u00f6rungen voraus"},"content":{"rendered":"<p class=\"intro\">EPCOR stellt Wartungs-, Reparatur- und Instandsetzungsdienstleistungen (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) bereit und bietet modernste Testanlagen f\u00fcr pneumatische Flugzeugbauteile und Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units, APU). Hilfstriebwerke werden ben\u00f6tigt, um die Haupttriebwerke zu starten und sie liefern Energie f\u00fcr den Betrieb wichtiger Funktionen im Flugzeug. Cloudbasierte APU-Daten werden von EPCOR f\u00fcr innovative Analysen und computerunterst\u00fctztes Lernen genutzt. Damit soll Fluggesellschaften dabei geholfen werden, ihre Ziele hinsichtlich Kosten, Sicherheit und Zuverl\u00e4ssigkeit zu erreichen. Auch die Reisenden profitieren davon, n\u00e4mlich durch das Ausbleiben der allseits gef\u00fcrchteten Versp\u00e4tungen von Fl\u00fcgen.<\/p>\n<p>EPCOR, Tochtergesellschaft der Air France Industries KLM Engineering &amp; Maintenance Group, erweiterte im Jahr 2006 sein Pneumatikkomponenten-Spektrum durch APU-Reparaturen. F\u00fcr die Bereitstellung von Wartungs- und Verf\u00fcgbarkeitsl\u00f6sungen kam dem Unternehmen seine Erfahrung in der Luftfahrtbranche zugute, ebenso wie sein Streben nach kontinuierlicher Verbesserung. Im Sinne dieser fortschrittlichen Stimmung fiel vor eineinhalb Jahren die Entscheidung, die IT-Infrastruktur des Unternehmens zu modernisieren. Diese wies n\u00e4mlich bereits Alterserscheinungen auf und die 30-k\u00f6pfige Belegschaft war in den letzten 10\u00a0Jahren immerhin auf 200\u00a0Personen angestiegen. EPCOR benutzte vorher eine veraltete, auf den MRO-Markt zugeschnittene ERP-L\u00f6sung, deren Nutzung und Daten jedoch inkonsistent waren. Aus diesem Grund musste sich das Unternehmen zus\u00e4tzlich auf zeitaufwendige Methoden verlassen und mit Excel-Tabellen und verschiedenen Tools arbeiten, um an die erforderlichen Daten zu kommen. \u201eWir standen vor der Herausforderung, eine moderne und sichere IT-Umgebung mit Anwendungsebene zu schaffen, die sich nicht nur f\u00fcr die Unterst\u00fctzung und Digitalisierung unserer Gesch\u00e4ftsabl\u00e4ufe eignet, sondern auch zukunftssicher ist und Innovation erm\u00f6glicht\u201d, sagt Jan-Willem Bult, IT-Manager von EPCOR.<\/p>\n<p><iframe loading=\"lazy\" title=\"Discover how EPCOR is using technology to make aviation safer.\" width=\"500\" height=\"281\" src=\"https:\/\/www.youtube-nocookie.com\/embed\/H4CXpnpqZ_0?feature=oembed&#038;enablejsapi=1&#038;origin=https:%2F%2Fpulse.microsoft.com\" frameborder=\"0\" allow=\"accelerometer; autoplay; clipboard-write; encrypted-media; gyroscope; picture-in-picture; web-share\" referrerpolicy=\"strict-origin-when-cross-origin\" allowfullscreen><\/iframe><\/p>\n<h2>Ein neuer Kurs<\/h2>\n<p>EPCOR definierte also eine Roadmap mit Fokus auf Effizienz, Serviceverbesserung und Differenzierung von der Konkurrenz am MRO-Markt.<\/p>\n<p>Es wurde zun\u00e4chst die grundlegende IT-Infrastruktur verbessert, um dann das Hauptaugenmerk auf die Gewinnung von Daten zu legen. Dazu wurden Dynamics 365 Finance &amp; Operations, ein Data Warehouse sowie Microsoft Power BI als Ersatz f\u00fcr SAP Business Objects implementiert. Und nachdem EPCOR schlie\u00dflich sein firmeneigenes Tool zum Erheben und \u00dcberwachen von APU-Daten in ein moderneres Tool namens Prognos for APU umgewandelt hatte, stellte das Unternehmen all seine Daten und Workflows auf Microsoft Azure um. Dies erm\u00f6glichte bessere Visualisierung und Verwaltung sowie die Wertsch\u00f6pfung bislang inaktiver Daten\u00a0\u2013 die Basis f\u00fcr fortschrittlichere Datenforschung und Analyse war geschaffen.<\/p>\n<h2>Die Zukunft vor Augen<\/h2>\n<p>EPCOR kann nun bei Wartungsarbeiten eine proaktivere Handlungsweise anwenden\u00a0\u2013 sei es bei der Nachverfolgung der allgemeinen Abnutzung von Triebwerken oder dem Aufzeigen weniger eindeutiger Defekte, etwa Besch\u00e4digung durch Fremdk\u00f6rper (Foreign\u00a0Obstacle Damage, FOD), bei der V\u00f6gel und andere Objekte in die Hilfstriebwerke geraten und diese mit der Zeit besch\u00e4digen. \u201eDas Flugzeug meldet zu diesem Zeitpunkt noch keine St\u00f6rungen am Triebwerk\u201d, erkl\u00e4rt Niels van\u00a0Hofwegen, Program\u00a0Manager for Prognos for APU bei EPCOR.\u00a0\u201eDas Triebwerk funktioniert zwar weiterhin, doch wir erkennen bereits, dass es die erforderliche Leistung nicht mehr bringt.\u00a0Wenn man nicht schnell handelt, muss man aufgrund der steigenden Abnutzung mit immer h\u00f6heren Reparaturkosten rechnen.\u201d\u00a0Um dem entgegenzuwirken,\u00a0arbeitet Niels gemeinsam mit Datenforschern an neuen Prognosealgorithmen, die EPCORs cloudbasierte Daten nutzen\u00a0\u2013 und es machen sich bereits Erfolge bemerkbar:\u00a0\u201eMit dem Wissen, das wir jetzt schon haben, k\u00f6nnen wir davon ausgehen, dass wir zuk\u00fcnftig in der Lage sein werden, erhebliche Sch\u00e4den an APUs sowie die damit verbundenen Kosten abzuwenden\u201d, meint Niels.<\/p>\n<h2>Fokus auf Kundenorientierung<\/h2>\n<p>EPCOR arbeitet mit Fluggesellschaften zusammen, um Feedback und Anregungen zu seinem neuen Betriebsmodell zu erhalten. Dabei ist es das Ziel des Unternehmens, als Innovator eine f\u00fchrende Rolle in der Branche einzunehmen. \u201eWir haben APU-Ingenieure und das notwendige technische Wissen zu den Triebwerken. Was uns bislang noch fehlte, war die richtige IT-Technologie\u201d, says Niels. \u201eDeshalb haben wir Experten eingestellt und nun schlie\u00dft sich der Kreis.\u201d<\/p>\n<p>Wenn man versteht, welche Art von Sch\u00e4den ein Hilfstriebwerk hat oder wo es unterwegs war, dann kann man diese Informationen in Kombination mit historischen Daten oder Daten von anderen Fluggesellschaften, welche \u00e4hnliche APUs verwenden, nutzen. EPCOR ist deshalb in der Lage, auf eine reichhaltige Datenvielfalt zuzugreifen und diese zu analysieren\u00a0\u2013 aus verschiedenen Quellen und mithilfe von Azure, Dynamics 365, Microsoft\u00a0365 und Power BI. W\u00e4hrend EPCOR immer mehr Wartungsarbeiten durchf\u00fchrt, steigen auch seine Datens\u00e4tze, sowohl hinsichtlich Gr\u00f6\u00dfe als auch Wert, exponentiell.\u00a0Durch die Vorhersehbarkeit seines neuen cloudbasierten Systems hat EPCOR viele Vorteile: Das Unternehmen kann nun besser einplanen, wie viele Werkstattbesuche notwendig sein werden, und anhand der Analyse von Prognosemustern die Rentabilit\u00e4t voraussagen. Laut Jan-Willem erleichtert die Technologie von Microsoft nicht nur Innovation und in weiterer Folge Differenzierung. Vielmehr sieht er darin auch neue M\u00f6glichkeiten, um Sicherheit f\u00fcr Kunden und die Leistung von Hilfstriebwerken zu bieten.<\/p>\n<blockquote><p>Wir k\u00f6nnen die Leistung eines Hilfstriebwerks vorhersagen. Darauf aufbauend k\u00f6nnen wir Lagerbest\u00e4nde und Bearbeitungszeit verbessern.<\/p><\/blockquote>\n<h2>Wichtigste Voraussetzungen<\/h2>\n<ul>\n<li>Auslagerung der lokalen Infrastruktur als starke Grundlage f\u00fcr die Zukunft<\/li>\n<li>Moderne Hardwareumgebung f\u00fcr einen standardisierten Arbeitsplatz mit mehr Produktivit\u00e4t und Flexibilit\u00e4t<\/li>\n<li>Prognosem\u00f6glichkeiten durch die Nutzung von Daten mittels KI und computerunterst\u00fctztes Lernen<\/li>\n<\/ul>\n<h2>Hoch hinaus und hoch hinauf<\/h2>\n<p>Seit der Verwendung von Excel-Tabellen und manuellen Prozessen hat es EPCOR als moderner, cloudbasierter Vordenker weit gebracht. Seine Technologieinvestition tr\u00e4gt bereits Fr\u00fcchte\u00a0\u2013 im gesamten Unternehmen sind die zus\u00e4tzlichen Vorteile und M\u00f6glichkeiten sichtbar, etwa durch den Ansatz, computerunterst\u00fctztes Lernen und KI f\u00fcr mehr Wertsch\u00f6pfung einzusetzen.\u00a0Die bisherigen Erfolge von EPCOR haben au\u00dferdem zu beachtlichem Wachstum gef\u00fchrt. Um die daraus entstehende h\u00f6here Anzahl an APUs handhaben zu k\u00f6nnen, wird das Unternehmen in den n\u00e4chsten Jahren an einen gr\u00f6\u00dferen Standort umziehen.\u00a0Ziel ist es dabei, in dieser Zeit die Arbeitsauslastung des Unternehmens zu erh\u00f6hen, ohne jedoch die Mitarbeiterzahl erheblich aufzustocken. Deshalb wird der Fokus auf der Verbesserung von Effizienz und Produktivit\u00e4t liegen\u00a0\u2013 auch und nicht zuletzt in Hinblick auf den Umzug selbst. Da trifft es sich gut, dass die modernisierte Infrastruktur von EPCOR die Verbesserung von Effizienz und den Transfer von Systemen enorm vereinfacht. \u201eFr\u00fcher bedeutete es einen riesigen Aufwand, die gesamte IT-Infrastruktur umzusiedeln\u201d, sagt Jan-Willem. \u201eGl\u00fccklicherweise sind wir jetzt in der Cloud und ben\u00f6tigen nur WLAN, damit unser System sofort einsatzbereit ist.\u201d<\/p>\n<p>Immer mehr Flugzeuge im Luftraum unterst\u00fctzen das EPCOR-System\u00a0\u2013 die mehr als 100 Fluggesellschaften und ihre Passagiere werden bestimmt auch zufrieden sein.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>EPCOR stellt Wartungs-, Reparatur- und Instandsetzungsdienstleistungen (Maintenance, Repair and Overhaul, MRO) bereit und bietet modernste Testanlagen f\u00fcr pneumatische Flugzeugbauteile und Hilfstriebwerke (Auxiliary Power Units, APU). 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