Welche Lehren wir aus der digitalen Transformation von AkzoNobel ziehen können

Harald Leitenmüller

Geschäftstüchtige Unternehmen sind immer auf der Suche nach Möglichkeiten, sich zu verbessern und sich von der Konkurrenz abzuheben. Von der Umstrukturierung von Unternehmen bis hin zur Entwicklung komplett neuer Geschäftsmodelle: Das Streben nach ständiger Verbesserung nimmt verschiedenste Gestalten an. Ein gemeinsamer Faktor in den Plänen fast aller modernen Führungskräfte ist der Fokus auf technologische Innovation.

Die Einführung einer neuen Technologie erscheint vielen Führungskräften, die ihr Unternehmen voranbringen möchten, als einfacher Weg zum Erfolg. Aber eine solche Entscheidung will sorgfältig überlegt sein: Wie wirkt sich diese Technologie auf bestehende Unternehmensstrukturen aus?

Was muss bei der Einführung einer neuen Technologie berücksichtigt werden, damit sie auch problemlos angenommen wird?

Einschränken der Auswirkungen neuer Technologie auf die Unternehmenskultur

Bei einem florierenden Unternehmen befinden sich viele Elemente in einem empfindlichen Gleichgewicht und erfüllen einen bestimmten Zweck. Wie bei einem Schweizer Uhrwerk arbeitet eine raffinierte Konstruktion aus Zahnrädern und Rädchen auf genau definierte Ziele zu.

Aus diesem Grund kann die plötzliche Einführung einer neuen Technologie anfangs störende, sogar verunsichernde Auswirkungen auf die Unternehmenskultur haben. Das ist insbesondere der Fall, wenn sie einen transformativen Einfluss auf lange etablierte Prozesse ausübt. Denn Veränderungen sind am Arbeitsplatz immer eine Herausforderung, die es zu bewältigen gilt.

Und da wir in den meisten modernen Arbeitsumgebungen ein breites Spektrum an Erfahrungsniveaus und Rollenbesetzungen vorfinden, ist klar, dass die digitale Transformation mit dem gleichen sorgfältig kuratierten Änderungsverwaltungsprogramm begleitet werden muss wie jede andere Art der Umstrukturierung von Unternehmen.

Wie sieht so ein Programm aus?

Zwei Schlüsselvoraussetzungen für eine harmonische digitale Transformation

Die Grundprinzipien der Änderungsverwaltung drehen sich um zwei wichtige Aspekte: Herausragende Führungskompetenz und Mitarbeiterbindung. Es überrascht daher wenig, dass die erfolgreiche Implementierung umfangreicher, wirkungsvoller Technologien durch die Anwendung derselben Prinzipien zu erreichen ist.

Genau so hat AkzoNobel, der niederländische Marktführer für Farben und Lacke, es geschafft, in mehreren europäischen Werken eine ganze Palette neuer IoT-Technologien (Internet of Things, zu deutsch Internet der Dinge) einzuführen.

„Als wir IoT-Technologie zum ersten Mal in der Werkshalle einsetzten, hatten viele unserer Bediener erst einmal Angst davor“, erinnert sich Luca Ottolini, Produktionsmanager bei AkzoNobel Como, Italien.

Aber dank Lucas starker Mitarbeiterführung und seinem Fokus darauf, sein Team bei der Gewöhnung an die neue Technologie zu helfen, ist das neue IoT-System ein Jahr später für alle zugänglich. Ein großer Erfolg für das Unternehmen.

AkzoNobel: Steigerung der Fabrikleistung durch IOT-Technologie

Das niederländische Unternehmen AkzoNobel hat Standorte in über 100 Ländern. In einigen seiner europäischen Werke hat es zum ersten Mal Azure Iot-Technologie implementiert. Nach einer Eingewöhnungsphase erzielt das Unternehmen nun die Leistungs- und Produktivitätssteigerungen, die aus besserer Konnektivität in der Werkshalle hervorgehen.

Lesen Sie die gesamte Kundenreferenz und entdecken Sie, wie AkzoNobel die Umstellung auf Azure IoT-Technologie meisterte.

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